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Wissenstransfer in vollem Gang

Erstellt von Thomas Nagel | |   intern

Andree Behling ist neuer Geschäftsführer bei WALDRICH COBURG, Hubert Becker bleibt mit seinem Wissen der Holding erhalten.

Bei WALDRICH COBURG gab es zum Jahresbeginn einen fließenden Führungswechsel. Andree Behling heißt der Neue, Hubert Becker bleibt dem Unternehmen verbunden. Was ändert sich für die Kunden? Welche Aufgaben übernimmt Hubert Becker. Die Antworten gibt es in den folgenden Kurzinterviews.

Drei Fragen an Andree Behling: 

Andree Behling: Sie sind seit 01. Januar 2019 Geschäftsführer Technik bei WALDRICH COBURG, gut 1 ¾

Jahre sind Sie im Unternehmen, wie fällt Ihre Bilanz aus?

Für mich persönlich fällt diese positiv aus. Ich fühle mich im Unternehmen sehr wohl. Man darf sogar sagen, ich bin angekommen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin nach 10 Jahren Baden Württemberg im Mai aus dem Stuttgarter Umland komplett nach Lichtenfels gezogen.

Zum anderen gibt es natürlich einige Themen, an denen wir mit Hochdruck arbeiten. Ich erlebe das Unternehmen, die Mitarbeiter(innen) als motiviert und offen. Das macht es einfacher, die notwendigen Veränderungen voran zu bringen. Hier kann ich meine Erfahrungen aus meiner Zeit vor WACO gut mit einbringen.

Hubert Becker ist seit über 50 Jahren im Unternehmen, was schätzen Sie an Ihrem Vorgänger?

Herr Becker hat über diese lange Zeit das Unternehmen geprägt aber auch ein unheimliches Wissen insbesondere in Sachen Technologie, Entwicklung, Kunden und Märkte gesammelt. Es ist ein großes persönliches Anliegen von ihm dies weiter zugeben. Ich schätze sehr seine offene Art, seinen Humor und seine hohe Kundenorientierung. Wir tauschen uns regelmäßig über alle möglichen Dinge aus. Ihm ist es wichtig, die Zusammenhänge zu vermitteln. Nur so kann man die Komplexität unseres Geschäftes verstehen. Manchmal haben diese Gespräche auch etwas von einer spannenden Zeitreise. 

Welches Ziel haben Sie sich für die nächsten Monate im Unternehmen gesteckt? Was sind die Herausforderungen der Zukunft?

Nach einer erfolgreichen Restrukturierung in 2017 gilt es jetzt das Unternehmen weiter fit für die Zukunft zu machen. Der Auftragseingang stimmt, die Beschäftigung ist sehr gut. Es gilt jetzt die bereits gestarteten Maßnahmen erfolgreich zum Abschluss zu bringen. Das 3 Säulen Geschäftsmodell aus Service, Standard- und Projektmaschinen hat sich als richtig erwiesen. Alle 3 Bereiche müssen stabilisiert und weiter ausgebaut werden. Damit man für Marktschwankungen, die immer passieren können (wie aktuell im Automotiv) gerüstet ist. Technologisch bedeutet das z.B. für die Taurus Standardmaschine ein Familienzuwachs mit der Taurus Gemini.  
 

Drei Fragen an Hubert Becker:

Hubert Becker, Sie sind bei WALDRICH COBURG ausgeschieden, bleiben aber der Holding erhalten, wie wichtig ist Ihnen der Know how Transfer?

Ja, das stimmt und entspricht auch meinem Plan die Nachfolge zu regeln. Als Geschäftsführer in der Holding kann ich so meine Erfahrungen und mein Wissen so gut es möglich ist weitergeben, meine persönlichen Beziehungen zu Kunden und Institutionen übertragen und in schwierigen technischen Fragen Rückhalt geben. Das ist unserem Geschäft enorm wichtig und benötigt auch ein wenig Zeit. Damit eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit neue Ideen einzubringen und zu verwirklichen.

Was ändert sich für die Kunden?

Die Beziehung zu den Kunden ist in unserem Geschäft von ganz großer Wichtigkeit. Sie wollen immer gut informiert und betreut sein und man muss ihnen jederzeit auch das Gefühl vermitteln, dass sie bei uns als Lieferant von hochwertigen Maschinen und Servicedienstleistungen sehr gut aufgehoben sind. In vielen Fällen wird hierfür auch ein kompetenter Ansprechpartner in der Geschäftsführung gebraucht. Daran darf sich auch in Zukunft für unsere Kunden nichts ändern.

Wo sehen Sie Ihre Aufgaben als Geschäftsführer der Holding?

WALDRICH COBURG und CB Ferrari gehören zur Holding und die Holding ist Bindeglied zu unserem Gesellschafter. Neben meinen unterstützenden Tätigkeiten für WALDRICH COBURG bin ich noch höchster rechtlicher Vertreter von CB Ferrari und auch die koordinierenden Aufgaben mit unserem Gesellschafter nehmen einiges an Zeit in Anspruch.

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